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17.04.2018, 17:41 Uhr

CDU beantragt schnellen Ausbau der U3-Betreuung

Mit einem Antrag in der Gemeindevertretung will die CDU-Fraktion beim U3-Ausbau aufs Tempo drücken. „Es ist offenkundig, dass es Großkrotzenburg im kommenden Kindergartenjahr nicht gelingen wird, den in der Gemeinde bestehenden Bedarf an U3-Plätzen zu decken und damit den Rechtsanspruch zu erfüllen.

Insbesondere im Hinblick auf den zu erwartenden weiteren Anstieg des Bedarfs an U3-Plätzen ist dieser Zustand nicht haltbar und erfordert eine schnelle und konsequente Lösung“, beschrieb Fraktionsmitglied Theresa Neumann den Anlass für den Antrag. Ziel müsse es sein, den betreffenden Familien schnell Planungssicherheit zu geben und andererseits eine möglichst wirtschaftliche Lösung zu erreichen, die den Anforderungen an eine qualifizierte U3-Betreuung Rechnung trägt.

Konkret soll der Gemeindevorstand beauftragt werden, den bereits für das kommende Kindergartenjahr bestehenden und über die bereitstehende Kapazität hinausgehenden Bedarf an U3-Plätzen in Großkrotzenburg zu ermitteln. Weiterhin soll der Gemeindevorstand umgehend Kontakt zur Geschwister-Scholl-Schule aufnehmen, um dort eine belastbare und verbindliche Aussage über die Haltung der Schulkonferenz bezüglich der Bereitschaft zur Beteiligung am Pakt für den Nachmittag zu erhalten. Zudem soll der Gemeindevorstand schnellstmöglich Kontakt zu den zuständigen Stellen im Main-Kinzig-Kreis aufnehmen, um die Genehmigungsfähigkeit eines Anbaus an das Kinderhaus zur Schaffung weiterer U3-Plätze verbindlich zu klären. Sollte eine Genehmigung nicht möglich sein, wird der Gemeindevorstand beauftragt, ein alternatives Konzept zur Schaffung von Betreuungsplätzen zu entwickeln. Bis Ende Mai sollen die Ergebnisse in den zuständigen Fachausschüssen besprochen werden verbunden mit einem belastbaren Vorschlag über das weitere Verfahren, so Theresa Neumann.

„Die CDU erwartet, dass die Entscheidungsprozesse nicht verzögert und alle notwendigen Arbeiten schnell angegangen werden. Nach wie vor halten wir den Anbau einer weiteren Gruppe an das Kinderhaus für einen sinnvollen Weg, sperren uns aber auch nicht anderen Vorschlägen, die den Betreuungsengpass beseitigen. Ein bloßes Abwarten ist aus unserer Sicht nicht verantwortbar“, betont Fraktionsvorsitzender Max Schad.