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10.05.2018, 21:33 Uhr

CDU-Antrag zum schnellen U3-Ausbau wird weiter beraten

Kritik an Passivität der Mehrheitsfraktionen

Mit einem Antrag in der Gemeindevertretung hatte die CDU-Fraktion versucht, beim U3-Ausbau aufs Tempo zu drücken. „Es ist offenkundig, dass es Großkrotzenburg im kommenden Kindergartenjahr nicht gelingen wird, den in der Gemeinde bestehenden Bedarf an U3-Plätzen zu decken und damit den Rechtsanspruch zu erfüllen.

Insbesondere im Hinblick auf den zu erwartenden weiteren Anstieg des Bedarfs an U3-Plätzen ist dieser Zustand nicht haltbar und erfordert eine schnelle und konsequente Lösung“, beschrieb die CDU den Anlass für den Antrag. Ziel müsse es sein, den betreffenden Familien schnell Planungssicherheit zu geben und andererseits eine möglichst wirtschaftliche Lösung zu erreichen, die den Anforderungen an eine qualifizierte U3-Betreuung Rechnung trägt.

Leider ist es nicht gelungen, eine direkte Mehrheit für den Antrag zu erreichen. Er wurde in den zuständigen Fachausschuss überwiesen und soll dort weiter beraten werden. Es wurde zugesagt, schnellstmöglich entsprechende Zahlen zu liefern, was nunmehr in Teilen erfolgt sei. Die CDU erwartet von allen Fraktionen –gerade auch von der FDP, die vor der Wahl stark im Betreuungsumfeld agitiert hat - sowie von den Krotzebojer Grünen, die im Wahlkampf den Anspruch hatten, „Großkrotzenburg zur kinderfreundlichsten Gemeinde zu machen“, einen erkennbaren Einsatz für das Thema. „Denn in der laufenden Wahlperiode ist - abgesehen von einem Antrag zur digitalen Anmeldung - von entsprechendem Einsatz bislang wenig zu spüren gewesen“, wie die CDU feststellt.

Erfreulich sei indes, dass vonseiten der Verwaltung nunmehr ein Vorschlag skizziert worden ist, wie die Problematik fehlender Betreuungsplätze entspannt werden könnte. Dies stimme hoffnungsvoll. Die CDU hofft auf schnelle Beratungen und Entscheidungen.