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22.05.2018, 18:17 Uhr

CDU-Initiative zur barrierefreien Umgestaltung des Theodor-Pörtner-Hauses wird weiter beraten

Kritik an Haltung der FDP

Mit einem Antrag in der Gemeindevertretung will die CDU-Fraktion die barrierefreie Umgestaltung des Theodor-Pörtner Hauses erreichen und dazu entsprechende Planungen vorbereiten. In der zurückliegenden Sitzung der Gemeindevertretung konnte die CDU zwar nicht erreichen, dass der Antrag beschlossen wird. Zumindest eine weitere Beratung im Fachausschuss wurde vereinbart. 

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Bestandteil der Planung soll der Anbau eines außenliegenden Fahrstuhls sein, der eine barrierefreie Erreichbarkeit der Gemeindebücherei im Erdgeschoss sowie des Veranstaltungsraumes im 1. Obergeschoss ermöglicht, so Fraktionsvorsitzender Max Schad. Dazu soll sich der Gemeindevorstand mit entsprechenden Architekten bzw. Fachfirmen in Verbindung setzen, um erste Vorschläge und Kostenschätzungen zu erhalten. Gleichzeitig soll der Gemeindevorstand beauftragt werden, Kontakt mit der Unteren Denkmalbehörde aufzunehmen, um einen abgestimmten und genehmigungsfähigen Vorschlag zu erarbeiten. „Die CDU-Fraktion ist der Meinung, dass die Gemeinde die behindertengerechte Sanierung des Theodor-Pörtner Hauses angehen soll. Ziel ist, die langfristige Nutzung des Theodor-Pörtner-Hauses für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und für die Zukunft attraktiver zu machen. Das Gebäude spielt im öffentlichen Leben eine herausgehobene Rolle und trägt zur Zentrumsfunktion der Ortsmitte in besonderem Maße bei“, so der stv. Fraktionsvorsitzende Ulrich Henkel gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Max Schad.

Kritik fand im Rahmen der Debatte von Seiten der CDU eine offenbar ungeprüfte Einschätzung aus den Reihen der Verwaltung, wonach eine Umgestaltung des Theodor-Pörtner Hauses durch einen außenliegenden Fahrstuhl mit dem Denkmalschutz grundsätzlich nicht vereinbar sei. Auch konnte man sich der Eindrucks nicht erwehren, dass die FDP die barrierefreie Umgestaltung des Theodor-Pörtner-Hauses lieber jetzt als später vom Tisch wischen möchte. Unter anderem wurde in einem FDP-Wortbeitrag die barrierefreie Umgestaltung in Konkurrenz zur Kinderbetreuung gestellt. Dies hält die CDU in dieser Verengung nicht für verantwortungsvoll. „Wir dürfen nicht den Fehler machen und Jung gegen Alt ausspielen. Dem Gehbehinderten oder der Seniorin, deren Teilnahme am öffentlichen Leben an mangelnder Barrierefreiheit scheitert, müssen solch pauschale Taxierungen in „wichtig“ und „unwichtig“ wie ein Hohn vorkommen“, betont Fraktionsvorsitzender Max Schad. Er kündigte an, dass die CDU weiter für die Barrierefreiheit des Gebäudes eintreten und Bremsmanöver - von wem auch immer - klar benennen werde. Keinesfalls beharre man bei der Sanierung auf einer bestimmten Variante. Aber man erwarte gerade auch vom Bürgermeister und seiner Verwaltung glaubwürdiges Engagement für das Thema.

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