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19.06.2018, 17:10 Uhr

CDU will Teilnahme am Sicherheitsprogramm KOMPASS Schutz vor Trickbetrug und Einbruch sollen Schwerpunkte werden

Mit einem Antrag in der Gemeindevertretung will die CDU Großkrotzenburg den Beitritt der Gemeinde zur Sicherheitsinitiative Kompass prüfen lassen. Dazu soll die Gemeinde Kontakt mit Hessischen Ministerium des Innern und für Sport aufnehmen. Die Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ 

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KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel – der Hessichen Landesregierung ermöglicht es Kommunen, mit Hilfe des Landes passgenaue Sicherheitskonzepte unter aktiver Beteiligung der Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürgerschaft und weiterer gesellschaftlicher Organisationen und Verbände zu erarbeiten und umzusetzen. Ziel ist es, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dort zu stärken, wo spezifischer Bedarf besteht. Kommunen, die sich unter Anleitung der bei den hessischen Polizeipräsidien angesiedelten „KOMPASS“-Spezialisten diesem Programm anschließen und Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum umsetzen, erhalten das entsprechende Siegel.

Durch die gezielte Analyse von Problemen und Schwerpunkten vor Ort lassen sich auf der Grundlage einer fundierten Betrachtung Projekte entwickeln, die insbesondere auch im Bereich der Prävention und der Beseitigung von Angstpotentialen das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken. Modellhafte Maßnahmen im Rahmen von „KOMPASS“ sind beispielsweise die Projekte des „Schutzmanns vor Ort“, Sicherheitsberatung für Jugendliche und Senioren, städtebauliche Kriminalprävention mit dem Gütesiegel „Sicher Wohnen“, Maßnahmen der Verkehrserziehung, Aufklärungsprogramme wie „HaLT“ oder auch die Cybercrimefachberatung.

Besonders am Herzen liegen der CDU Großkrotzenburg der Schutz vor Trickbetrug gerade bei Senioren sowie der Schutz vor Einbrüchen, betont Fraktionsvorsitzender Max Schad. Der Seniorenbeirat soll bei den Vorbereitungen möglichst eng eingebunden werden. „Auch wenn Großkrotzenburg eine Gemeinde mit recht wenig Kriminalität ist, gibt es Bereiche, die wir gerne bearbeiten möchten. Zwei davon haben wir aus unserer Sicht benannt“, so Max Schad. Die Stadt Hanau war eine der Modellkommunen und hat mit dem Programm gute Erfahrungen gemacht. Davon sollte nun auch Großkrotzenburg profitieren.