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04.07.2018, 09:07 Uhr

Kreisfreiheit der Stadt Hanau: CDU fordert klare Perspektive für Großkrotzenburg

Eine klare Perspektive für die Gemeinde Großkrotzenburg im Zuge der angestrebten Kreisfreiheit der Stadt Hanau vom Main-Kinzig-Kreis fordert der Fraktionsvorsitzende der CDU Großkrotzenburg, Max Schad

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. „Die Bemühungen der Stadt Hanau um vollständige Eigenständigkeit im Rahmen der Kreisfreiheit sind nachvollziehbar und verständlich“, betont Schad. Jedoch entstehe durch die Kreisfreiheit Hanaus die Situation für Großkrotzenburg, dass die Gemeinde keine direkte Verbindung mehr zum Gebiet des Main-Kinzig-Kreises hat, dem sie aber auch nach einer möglichen Kreisfreiheit Hanaus weiter angehört. Damit werde Großkrotzenburg eine Exklave des Kreises und die Randlage der Gemeinde zwischen dem Landkreis Offenbach und Bayern verstärke sich weiter. Dies müsse nicht automatisch zu Nachteilen führen, wichtig sei insbesondere, dass für Großkrotzenburg  keine praktischen Nachteile entstehen. Schad fordert, dass die Situation Großkrotzenburgs Bestandteil der Verhandlungen zwischen Hanau, dem Main-Kinzig-Kreis und dem Land Hessen wird. Insbesondere müsse die Eigenständigkeit Großkrotzenburgs dauerhaft gewahrt bleiben. Keinesfalls dürfe es Einigungen zum Nachteil Großkrotzenburgs geben. Es müssen daher zeitnah Gespräche mit dem Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Hanau geführt werden, um die Positionen der Gemeinde zu wahren. Schad kündigte an, das Thema auch im Rahmen der nächsten Gremiensitzungen anzusprechen. "Wir freuen uns für Hanau. Aber in einer fairen Partnerschaft von Stadt und Umland muss sichergestellt sein, dass die Vorteile des einen keinesfalls zum Nachteil des anderen werden", betont Schad.