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04.12.2018, 16:58 Uhr

Mehrheit will Kita St. Vinzenz in bisheriger Trägerschaft abwickeln CDU scheitert mit Dringlichkeitsantrag -unvorhersehbare Folgen für Kinderbetreuung

Mit einem Dringlichkeitsantrag in der Gemeindevertretung wollte die CDU erreichen, die Verlängerung des Kindergartenbetriebsvertrages für die Kindertagesstätte St. Vinzenz Großkrotzenburg auf die Tagesordnung zu setzen.

Ziel der CDU war es, die von der Merheit aus FDP und Grünen beschlossene Kündigung des Betriebsführungsvertrages zum 31.7.2019 rückgängig zu machen. Damit sollte erreicht werden, dass die bisherige Arbeit des Trägers fortgesetzt werden kann. Leider war die Mehrheit aus FDP und Grünen nicht bereit, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen, um überhaupt noch einmal darüber zu diskutieren. 

Da viele Erzierherinnen schon seit vielen Jahren beschäftigt sind, drohen in den nächsten Wochen erste Kündigungen. Verbunden ist dies mit unabsehbaren Folgen für die Betreuung der Kinder in den kommenden Monaten. Es ist nicht klar, ob eine Betreuung sichergestellt und das beliebte Personal gehalten werden kann angesichts des hohen Bedarfs in der Region. "Der jetzt verfolgte Weg zerschlägt beliebte und funktionierende Strukturen, ignoriert den Willen vieler Eltern und bedeutet ein hohes Risiko für alle Beteiligten. Wir sind fassungslos, dass die Mehrheit aus Grünen und FDP so weit geht ohne durchdachte Pläne vorlegen zu können für die Zukunft. Enttäuschend auch das Verhalten des Bürgermeisters, das Weitblick und Einsatz für eine anerkannte Institution weitgehend vermissen lässt", betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Max Schad.