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18.12.2018, 14:26 Uhr

CDU kritisiert: Krotzebojer Grüne und FDP bremsen Projekt Gemeindeschwester aus

Mit einem Antrag in der Gemeindevertretung wollte die CDU erreichen, dass im kommenden Jahr eine Gemeindeschwester ihren Dienst in Großkrotzenburg aufnimmt. In ihrer Funktion kann die Gemeindeschwester Menschen zu Hause besuchen und sich ein Bild von der Versorgungssituation machen, um anschließend in enger Abstimmung mit den Betroffenen Unterstützungsleistungen anzuregen und zu koordinieren. Die Durchführung des Projektes ist für die Gemeinde grundsätzlich ohne Kosten verbunden, da das Land die Personalkosten übernimmt. Voraussetzung für die Aufnahme ist es jedoch, sich zeitnah für das Projekt zu bewerben, das noch für das Jahr 2019 läuft.


Für Unverständnis sorgte in diesem Zusammenhang das Verhalten der Parlamentsmehrheit von Grünen und FDP. In dem Redebeitrag für die Mehrheitsfraktionen wurde geäußert, dass noch offene Fragen bestehen. Die vom Sprecher der Mehrheit genannten Fragen seien jedoch durch ein Begleitschreiben des Sozialministeriums, das dem Antrag beilag, zu beantworten gewesen. Auch bei den vorangegangenen Sitzungen der Ausschüsse hätte die Möglichkeit bestanden, Fragen zu stellen. "Durch dieses unverständliche Vorgehen verliert die Gemeinde Zeit und die Chancen für einen Zuschlag verringern sich", betonte Fraktionsvorsitzender Max Schad. Es wäre durchaus möglich gewesen, die offenen Fragen im Vorfeld zu klären. Durch das Abstimmungsverhalten hat die Mehrheit der sozialen Infrastruktur in Großkrotzenburg jedenfalls einen Bärendienst erwiesen.