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17.04.2019, 12:23 Uhr

CDU erreicht Wahrung der Chance auf Gewerbeansiedlung

Debatte macht Orientierungslosigkeit von FDP und Grünen bei zentraler Zukunftsfrage deutlich

Mit einem Antrag hat die CDU-Fraktion erreicht, dass die Perspektiven für die Entwicklung von Gewerbeflächen in Großkrotzenburg gewahrt bleiben. Konkret sollen geeignete Teilflächen im potentiellen Gewerbegebiet West II (ungefähr im Bereich zwischen Seniorenheim Theresa und dem Kraftwerk) identifiziert werden, die sich für eine Ansiedlung von Gewerbe eignen. Diese Flächen sollen bei der Fortschreibung des Regionalen Flächennutzungsplans weiterhin Berücksichtigung finden. Dazu sollen die damals getroffenen naturschutzrechtlichen Entwicklungshemmnisse einer Prüfung unterzogen werden. Bei der Überprüfung soll insbesondere den rund 2 ha gemeindeeigenen Flächen ein Vorrang eingeräumt werden.

„Beim Blick in die Region wird deutlich, dass eine auskömmliche kommunale Finanzausstattung gut in all jenen Orten gelingt, die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in erheblicher Höhe generieren.  Aus Sicht der CDU-Fraktion liegt der Schlüssel zu einer besseren finanziellen Ausstattung der Gemeinde in der Realisierung zusätzlicher Gewerbeflächen. Im Falle von Großkrotzenburg ist dies aufgrund verschiedener Faktoren schwierig, aber vermutlich nicht unmöglich“, betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Max Schad. Es sei geradezu die Pflicht der Gemeinde sehr genau hinzuschauen, welche Flächen in West 2 doch noch vermarktbar sind. Die Alternative sei im Endeffekt ein dauerhaft hohes Grundsteuerniveau für die Bürger Grosskrotzenburgs. 

Wer gedacht hätte, die besondere Bedeutung von Gewerbeansiedlungen für die Gemeinde sei von allen örtlichen Kommunalpolitikern verinnerlicht worden, sah sich in Form der Mehrheitsfraktionen von FDP und Grünen eines Besseren belehrt. Mit geradezu abenteuerlichen Argumenten und Diskussionsbeiträgen versuchten die beiden Sprecher der Mehrheitsfraktionen, den Antrag abzuwimmeln und Versuche einer Gewerbeansiedlung durch die Gemeinde aufzugeben. In der Debatte wurde gleichzeitig deutlich, dass eine Vorstellung, in welche Richtung sich die Gemeinde in dieser Frage bewegen soll, bei den Mehrheitsfraktionen schlicht nicht existiert, über Möglichkeiten einer Fortentwicklung des Gewerbestandorts offenbar nicht hinreichend nachgedacht wurde. 

 

Mit knapper Mehrheit u.a. durch die Vertreter der SPD konnte der Antrag doch noch beschlossen werden - und damit eine Positionierung zugunsten einer weiteren Chance für Gewerbe in den kommenden Jahren. Die CDU hofft auf möglichst baldige Ergebnisse. Der Bürgermeister hat deutlich gemacht, dass sich die Verwaltung mit dem Thema bereits beschäftigt. „Die Gemeinde ist darauf angewiesen, bestehende Chance aktiv zu suchen  - auch wenn es unbequem ist", betonte die CDU. 

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