Presseinformationen

19.11.2019, 12:00 Uhr

CDU Großkrotzenburg stellt Anträge für den Haushalt 2020 vor

Eine Reihe an Anträgen stellt die CDU-Fraktion zur kommenden Haushaltsdebatte.
Zentrale Anträge stellen die Christdemokraten an dieser Stelle vor:

Barrierefreie Sanierung Theodor-Pörtner-Haus: 

Die CDU-Fraktion hält an der barrierefreien Sanierung des Theodor-Pörtner-Hauses fest. Daher wird die Einstellung von 150.000 Euro zum Einbau eines Fahrstuhls, barri
erefreier Toiletten und der Beseitigung weiterer Barrieren beantragt. „Insbesondere geht es darum, durch die Installation eines Fahrstuhls die Erreichbarkeit des Veranstaltungsraumes im 1. Obergeschoss sowie der Bücherei zu gewährleisten. Die CDU-Fraktion ist der Meinung, dass die Gemeinde die behindertengerechte Sanierung des Theodor-Pörtner Hauses im kommenden Jahr realisieren soll. Ziel ist, die langfristige Nutzung des Theodor-Pörtner-Hauses für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und für die Zukunft attraktiver zu machen“, betont Parteivorsitzende und Fraktionsmitglied Theresa Neumann.


Verbesserung Schulwegsicherheit:
 

Die CDU-Fraktion beantragt die Bereitstellung von 3.000 Euro zur Verbes
serung der Schulwegsicherheit. In Absprache mit der Geschwister-Scholl-Schule und den Elternbeiräten sollen Markierungen auf die Fahrbahn aufgebracht und Querungshilfen geplant werden. Durch eine Verstetigung des Haushaltstitels in den kommenden Jahren soll die Schulwegsicherheit kontinuierlich gesteigert werden. „Im Ortsgebiet gibt es einige Stellen, die für Kinder durchaus Gefahrenpotential auf dem Weg zur Schule bieten. Alte Markierungen und sicherheitsstiftende Maßnahnahmen sind zwischenzeitlich abgängig und sollten erneuert bzw. neu geschaffen werden“, erläutert Dr. Angela Kaus-Grammel den Hintergrund des Antrags.


Beitritt zur 
KulturRegion FrankfurtRheinMain: 

Die Christdemokraten beantragen den Beitritt Großkrotzenburgs zur Kulturregion. Dafür 
werden Mittel in Höhe von 750 Euro (10 ct. pro Einwohner) in den Haushalt eingestellt. Gleichzeitig soll ein Vertreter in eine der kommenden Sitzungen des zuständigen Ausschusses JSSKV eingeladen, um über konkrete Projekte r Großkrotzenburg zu sprechen. „Die Kulturregion hat es sich zur Aufgabe gemacht, die regionale Kultur zu bündeln und gemeinsam attraktive Kulturangebote zu schaffen. Aktuelle Veranstaltungen sind die Route der Industriekultur Rhein-Main, GartenRheinMain, Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes, Kulturerbe Rhein-Main (2018/19) sowie interessante Jahres- und Sonderausstellungen, von denen auch Großkrotzenburg profitieren könnte. Mit vergleichbar geringen Mitteln kann ein kultureller Mehrwert für die Gemeinde geschaffen werden“, begründet der stv. Fraktionsvorsitzende Erich Fischer den Antrag.


Fahrradabstellboxen: 

Es 
sollen Mittel in Höhe von 10.000 Euro für die Aufstellung von Fahrradabstellboxen am Bahnhof Großkrotzenburg in den Haushalt eingestellt. Der Gemeindevorstand nimmt Kontakt mit der DB AG sowie mit den zuständigen Vertretern des Landes Hessen sowie dem Main-Kinzig-Kreis auf, um Fördermittel zu werben. „Die Initiative des Bürgerinitiative Krotzi, Abstellboxen am Bahnhof Großkrotzenburg aufzustellen, ist sinnvoll und verdient die Unterstützung der Gemeinde. Die Förderkulisse für die Umsetzung des Ziels ist gut, da u.a. das Land Hessen Fördermittel geben“, so der stv. Fraktionsvorsitzende Ulrich Henkel.


Planungsmittel neues 
Gewerbegebiet: 

Zur Fortführung der Planungen, insbeson
dere der naturschutzfachlichen Untersuchung beim potentiellen Gewerbegebiet West II, möchte die CDU Mittel in Höhe von 25.000 Euro in den Haushalt einzustellen. „Die Gemeindevertretung hat beschlossen, die Planungen beim Gewerbegebiet West II wieder aufzunehmen. Durch die Erhöhung des Ansatzes für Planungskosten soll diesem Umstand Rechnung getragen werden. Die Gemeinde ist auf Erfolge beim Gewerbegebiet angewiesen, um eine dauerhafte Verbesserung der Haushaltslage zu erreichen“, begründet Fraktionsvorsitzender Max Schad die Initiative.


Sanierungsarbeiten Heimatmuseum:
 

Die CDU beantragt die Bereitstellung von 
7000 Euro, um die vom Heimat und Geschichtsverein angeregten Sanierungsmaßnahmen (Fußboden, Sockelleisten und Decke im Jugendstilzimmer sowie Heizkörper) durchführen zu können. „Die vom Heimat- und Geschichtsverein angeregten Sanierungsmaßnahmen im Museum sind dringend und sollten unbedingt im kommenden Jahr durchgeführt werden“, betont der stv. Fraktionsvorsitzende Ulrich Henkel.


Kürzungen im Haushalt:
 

Möglichkeiten zur Kürzung sieht die CDU im Bereich Sach- und Dienstleistungen des Ergebnishaushaltes. Hier fordert die CDU eine Kürzung um 5%. Aus den 
Erfahrungen der zurückliegenden Jahre erscheint eine Kürzung in dieser Höhe vertretbar und realistisch. Zudem will die CDU die Bereitstellung von Mitteln für eine E-Tankstelle streichen und die Errichtung der Anlage stattdessen über die Gemeindewerke realisieren. 


Teilnahme a
m regionalen Bibliotheksausweis: 

Die CDU beantragt eine Prüfung, ob die Gemeindebücherei Bestandteil des regionalen
 Bibliotheksausweis Main-Kinzig werden kann. Unter dem Dach des Bibliotheksausweises Main-Kinzig haben sich die Kommunen Hanau, Bruchköbel und Rodenbach zusammengeschlossen, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, in allen drei Bibliotheken Medien zu entleihen und Angebote zu nutzen. Dies ist ein separates Angebot zum klassischen Medienausweis in der „Stammbibliothek“ und eröffnet Interessierten eine massive Ausweitung des verfügbaren Medienbestandes sowie zusätzliche Abwechslung bei der Entleihe. Eine Beteiligung könnte die Bücherei Großkrotzenburg noch einmal deutlich attraktiver werden lassen und das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger Großkrotzenburgs würde sich erneut verbessern“, betont Fraktionsmitglied Anna Schad. Eine Prüfung der Initiative sei daher sinnvoll. 


Ärztehaus:
 

Die CDU freut sich über die Aussage des Rathauses, dass es beim Ärztehaus weitergeht. An der eigenen Darstellung des Sachverhalts haben die Christdemokraten hingeben nichts zurückzunehmen, dafür liegen entsprechende Belege schriftlich vor. An einem kleinlichen Ping-
Pong Spiel ist der CDU nicht gelegen – wichtig ist, dass das Projekt weiterkommt.