CDU Gemeindeverband Gro▀krotzenburg
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PM Archiv
13.04.2018, 21:22 Uhr
CDU beantragt barrierefreie Umgestaltung des Theodor-P÷rtner-Hauses

Mit einem Antrag in der Gemeindevertretung will die CDU Fraktion die barrierefreie Umgestaltung des Theodor-Pörtner Hauses erreichen und dazu entsprechende Planungen vorbereiten. Bestandteil der Planung soll der Anbau eines außenliegenden Fahrstuhls sein, der eine barrierefreie Erreichbarkeit der Gemeindebücherei im Erdgeschoss sowie des Veranstaltungsraumes im 1. Obergeschoss ermöglicht, berichtet der stv. Fraktionsvorsitzende Ulrich Henkel. Dazu soll sich der Gemeindevorstand mit entsprechenden Architekten bzw. Fachfirmen in Verbindung, um erste Vorschläge und Kostenschätzungen zu erhalten. Gleichzeitig soll der Gemeindevorstand beauftragt werden, Kontakt mit der Unteren Denkmalbehörde aufzunehmen, um einen abgestimmten und genehmigungsfähigen Vorschlag zu erarbeiten. Bestandteil des Vorschlags soll eine gegebenenfalls notwendige Veränderung der WC-Anlage im Erdgeschoss bzw. des Lagerraums bei der Küche im 1. Obergeschoss sein, so Henkel weiter. Dem Bau- und Umweltausschuss ist vor der Sommerpause Bericht zu geben mit dem Ziel, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Maßnahme möglichst noch in diesem Jahr zu beginnen, sie zumindest aber zur nächsten Haushaltsberatung einzuplanen.


„Die CDU-Fraktion ist der Meinung, dass die Gemeinde die behindertengerechte Sanierung des Theodor-Pörtner Hauses zielführend und systematisch angehen soll. Ziel ist, die langfristige Nutzung des Theodor-Pörtner-Hauses für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und für die Zukunft attraktiver zu machen. Das Gebäude spielt im öffentlichen Leben eine herausgehobene Rolle und trägt zur Zentrumsfunktion der Ortsmitte in besonderem Maße bei“, so Henkel gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Max Schad.

Einschätzungen aus den Reihen der Verwaltung, wonach eine Umgestaltung des Theodor-Pörtner Hauses durch einen außenliegenden Fahrstuhl mit dem Denkmalschutz grundsätzlich nicht vereinbar seien, hätten sich in dieser Pauschalität als unzutreffend erwiesen. Es bestehe durchaus die Möglichkeit, eine entsprechende Sanierung zu ermöglichen, sofern das Projekt in Abstimmung mit der zustän-digen Denkmalschutzbehörde vorgenommen und ein gangbarer Kompromiss erarbeitet würde, führen Schad und Henkel aus. In der Umgebung fänden sich eine Reihe guter Beispiele für solche Kompromisse. Häufig würde hierbei mit Konstruktionen aus Stahl und Glas gearbeitet. Ein mögliches Beispiel sei etwa die „Alte Knabenschule“ in Stockstadt, bei der ein Anbau an ein Fachwerkhaus vorgenommen worden sei.