Anträge

 
2019
16.04.2019 Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 12.04.2019

Weitere Stromtrasse durch Großkrotzenburg verhindern 

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,

zur Sitzung der Gemeindevertretung am 12.04.2019 stellen wir folgenden Antrag:

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Großkrotzenburg spricht sich beim Ausbau des Stromnetzes im Zuge der Energiewende entschieden gegen die Realisierung der sog. Varian- te P43mod aus, die Großkrotzenburg unmittelbar betreffen würde. Der Gemeindevorstand wird beauftragt, dem Bundeswirtschaftsminister sowie der Betreiberfirma Tennet schriftlich mitzuteilen, dass die von Bayern angeregte Trassenvariante P 43mod auf den Widerstand der Gemeinde stößt. Aus Sicht der Gemeindevertretung sollte sich die anstehende Entschei- dung über die Realisierung einer Wechselstromleitung an objektiven Gesichtspunkten orien- tieren statt an der Zugehörigkeit einzelner Regionen zu verschiedenen Bundesländern.

Begründung:

Beim Ausbau der sog. Wechselstromleitung P43 hat der Freistaat Bayern erreicht, dass eine alternative Routenführung überprüft wird, von der Bayern kaum tangiert wird. Die Leitung dient hauptsächlich dazu, die Stromversorgung in Bayern zu sichern Die Variante P43 mod würde vsstl. durch Großkrotzenburg führen und der Gemeinde weitere Entwicklungsspiel- räume (Abstandsregelungen, Gewerbeentwicklung etc.) nehmen. Die Gemeinde Großkrot- zenburg hat in den zurückliegenden Jahrzehnten stets Verantwortung bei der Stromversor- gung Deutschlands übernommen, ist aber nicht bereit, Nachteile hinzunehmen, die fachlich nicht begründbar sind. Gegenüber der ursprünglich geplanten Leitungsführung durch Unter- franken wäre die durch Großkrotzenburg führende Trasse länger, teurer und hätte eine viel größere Berührung zu besiedelten Bereichen. Dies ist nicht hinnehmbar und muss deutlich kommuniziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Max Schad
Fraktionsvorsitzender

16.04.2019 Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 12.04.2019

Chancen beim Gewerbegebiet West II wahren

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,

zur Sitzung der Gemeindevertretung am 12.04.2019 stellen wir folgenden Antrag:

Zur Vorbereitung der Positionierung Großkrotzenburgs bei der Fortschreibung des Regionalen Flächennutzungsplans wird der Gemeindevorstand beauftragt, geeignete Teilflächen des sich im aktuell gültigen Regionalen Flächennutzungsplans befindlichen Gewerbegebiets West II zu identifizieren, die sich für eine Ansiedlung von Gewerbe eignen und daher bei der Fort- schreibung weiterhin Berücksichtigung finden sollen. In diesen Bereichen sollen die damals getroffenen naturschutzrechtlichen Entwicklungshemmnisse einer Prüfung unterzogen wer- den. Bei der Überprüfung soll insbesondere den rund 2 ha gemeindeeigenen Flächen ein Vorrang eingeräumt werden. Eine Überprüfung soll – sofern von der Bauverwaltung als nötig eingeschätzt - ebenfalls im Hinblick auf die archäologische Situation erfolgen. Im Rahmen der Kommunalgespräche mit dem Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main soll die Gemeinde die Position vertreten, geeignete Flächen zur Gewerbenutzung bei der Fortschreibung des Plans weiterhin zu berücksichtigen. Sollten für die beantragten Maßnahmen Kosten anfallen, die von der Gemeindevertretung zu beschließen sind, sind entsprechende Vorlagen schnellstmöglich zu erarbeiten.

Dem Umwelt- und Bauausschuss ist im Rahmen der nächsten Sitzung Bericht zu erstatten.

Begründung:

In naher Zukunft stehen die vorbereitenden Gespräche der Gemeinde Großkrotzenburg mit den Vertretern des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main an. Dort muss die Gemeinde möglichst begründet skizzieren, welche Entwicklungspotentiale sie im nächsten Jahrzehnt sieht und entsprechende Flächen bei der Fortschreibung anmelden. Während über die Baulandoffensive greifbare Ergebnisse in Bezug auf künftige Möglichkeiten bei der Wohnbebauung vorliegen, ist dies –zumindest der CDU-Fraktion – in Bezug auf die Entwicklung von Gewerbeflächen nicht bekannt.

Aus Sicht der CDU-Fraktion liegt der Schlüssel zu einer besseren finanziellen Ausstattung der Gemeinde aber in der Realisierung zusätzlicher Gewerbeflächen, die an solche Unternehmen verkauft werden, von denen Gewerbesteuerzahlungen erwartet werden können. Bei der zurückliegenden Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses ist angeklungen, dass Großkrotzenburg regelmäßig Anfragen von interessierten Unternehmen erhält, deren Nachfrage leider nicht bedient werden kann.

Die Diskussion über die Umsetzung des Gewerbegebiets West II ist vor einigen Jahren geführt worden. Insbesondere aufgrund der naturschutzrechtlichen Situation (Steinkauzbesiedlung) wurde damals davon Abstand genommen, das Projekt weiter zu verfolgen. Aus Sicht der CDU muss kurzfristig abgeklärt werden, ob der Steinkauz dort noch immer heimisch ist. Gleichzeitig muss überprüft werden, ob einzelne Bereiche weiterhin für eine Gewerbean- siedlung geeignet sind. Insbesondere im Hinblick auf die hohe Nachfrage ist davon auszugehen, dass heute ein höherer Preis für die Flächen bezahlt wird und ein Verkauf auch für Grundstückseigentümer interessanter geworden ist.

Aufgrund der finanziellen Situation ist die CDU-Fraktion der Meinung, dass es sich die Gemeinde nicht erlauben kann, bestehende Möglichkeiten nicht gewissenhaft zu überprüfen und ggf. dafür finanzielle Mittel bereit zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Max Schad
Fraktionsvorsitzender

16.04.2019 Änderungsantrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 12.04.2019

 

TOP 10: Fortführung des Angebots „Waldkindergarten“

 

 

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,

 

zur Sitzung der Gemeindevertretung am 12.04.2019 stellen wir folgenden Änderungsantrag:

 

1. Die Beschlussvorlage des Gemeindevorstands wird an die Ausschüsse HFA und JSSKVzur Beratung überwiesen.

 

2. Der Gemeindevorstand wird beauftragt, mit Betreibern von Waldkindergärten Gespräche aufzunehmen über die Fortführung des Betreuungsangebots unter Erweiterung der Betreuungszeiten in den Nachmittag. Über die Ergebnisse und ggf. die Kosten ist im Rahmen der nächsten Sitzung der Ausschüsse HFA und JSSKV zu berichten. 

 

3. Der Gemeindevorstand wird weiterhin beauftragt, eine Übersicht über die Belegungssituation / Auslastung der bereitstehenden Plätze im Waldkindergarten in den zurückliegenden drei Jahren zu den o.a. Ausschusssitzungen vorzulegen. 

 

4. Zudem sollen in Absprache mit den Ausschussvorsitzenden alle Anbieter, die ein Angebot abgegeben haben, zu den Sitzungen eingeladen werden, damit die Möglichkeit besteht, Nachfragen zu Erfahrungen, Konzeptionen und der Preisgestaltung zu stellen

 

 

 

Begründung:

 

Um eine möglichst sachgerechte Entscheidung bzgl. des Waldkindergartens treffen zu können, ist die Klärung der o.a. Fragen aus Sicht der CDU-Fraktion von Bedeutung. Gleichzeitig ist in den Diskussionen der letzten Monate deutlich geworden, dass die Gemeinde auch erhöhen Betreuungsbedarf am Nachmittag hat und die Neufassung des Vertrags eine Möglichkeit ist, Kapazitäten zu schaffen. Hinzu kommt, dass es Ziel der Gemeinde sein sollte, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, jede Einrichtung der Gemeinde zu besuchen - unabhängig davon, welchen Beschäftigungsmodellen die Eltern jeweils nachgehen. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Max Schad

Fraktionsvorsitzender

2

  
2018
19.04.2018 Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 20.04.2018

Behindertengerechte Sanierung des Theodor-Pörtner-Hauses systematisch angehen

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,

zur Sitzung der Gemeindevertretung am 20.04.2018 stellen wir folgenden Antrag:

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, die barrierefreie Umgestaltung des Theodor-Pörtner Hauses vorzubereiten. Bestandteil der Planung soll der Anbau eines außenliegenden Fahr- stuhls sein, der eine barrierefreie Erreichbarkeit der Gemeindebücherei im Erdgeschoss sowie des Veranstaltungsraumes im 1. Obergeschoss ermöglicht. Dazu setzt sich der Gemeindevorstand mit entsprechenden Architekten bzw. Fachfirmen in Verbindung, um erste Vorschläge und Kostenschätzungen zu erhalten. Gleichzeitig nimmt der Gemeindevorstand Kontakt mit der Unteren Denkmalbehörde auf, um einen abgestimmten und genehmigungsfähigen Vorschlag zu erarbeiten. Bestandteil des Vorschlags ist eine ggf. notwendige Verände- rung der WC-Anlage im EG bzw. des Lagerraums bei der Küche im 1. OG. Dem Bau- und Umweltausschuss ist vor der Sommerpause Bericht zu geben mit dem Ziel, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Maßnahme möglichst noch in diesem Jahr zu beginnen, sie zumindest aber zur nächsten Haushaltsberatung einzuplanen.

Begründung:

Die CDU-Fraktion ist der Meinung, dass die Gemeinde die behindertengerechte Sanierung des Theodor-Pörtner Hauses zielführend und systematisch angehen soll. Ziel ist, die langfristige Nutzung des Theodor-Pörtner-Hauses für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und für die Zukunft attraktiver zu machen. Das Gebäude spielt im öffentlichen Leben eine herausgehobene Rolle und trägt zur Zentrumsfunktion der Ortsmitte in besonderem Maße bei.

Einschätzungen aus den Reihen der Verwaltung, wonach eine Umgestaltung des Theodor- Pörtner Hauses durch einen außenliegenden Fahrstuhl mit dem Denkmalschutz nicht verein- bar sind, haben sich als unzutreffend erwiesen. Es besteht durchaus die Möglichkeit, eine entsprechende Sanierung zu ermöglichen, sofern das Projekt in Abstimmung mit der zustän- digen Denkmalschutzbehörde vorgenommen und ein gangbarer Kompromiss erarbeitet wird. In der Umgebung finden sich eine Reihe guter Beispiele für solche Kompromisse. Häufig wird hierbei mit Konstruktionen aus Stahl und Glas gearbeitet. Ein mögliches Beispiel ist etwa die „Alte Knabenschule“ in Stockstadt, bei der ein Anbau an ein Fachwerkhaus vorge- nommen wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Max Schad
Fraktionsvorsitzender

19.04.2018 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU, Krotzebojer Grüne, FDP und SPD

Teilnahme der Gemeinde Großkrotzenburg an der "Fairtrade Towns- Kampagne"


Beschlussvorschlag:

1. Die Gemeinde Großkrotzenburg schließt sich der internationalen Kampagne von „Fairtrade-Towns“ an, um den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.

2. Die Gemeinde Großkrotzenburg wird sich entsprechend den unten aufgeführten fünf Bewerbungskriterien um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben.

Begründung:

Der Status „Fairtrade-Town“ wird verliehen, wenn die folgenden fünf weltweit einheitlichen Kriterien erfüllt sind:

1. Es liegt ein Beschluss der Gemeindevertretung vor, dass bei allen Sitzungen der Gemeinde und ihrer Ausschüsse sowie in der Verwaltung mindestens ein Getränk (z.B. Kaffee, Tee, Saft) und ein weiteres Produkt aus fairem Handel angeboten wird.

2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade- Town“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Mitglied in der Steuerungsgruppe sind mindestens eine Vertreterin oder ein Vertreter aus den Bereichen

•Verwaltung/ Politik
•Handel, Gastronomie, Gewerbe •Zivilgesellschaft

Zudem ist es wünschenswert, dass auch Akteure aus weiteren Bereichen in der Steuerungsgruppe vertreten sind, wie z.B. aus Schulen, Vereinen oder kirchlichen Einrichtungen.

Mit dem Vorstand des „Eine-Welt-Laden-Großkrotzenburg e.V.“ stehen sehr geeigne- te Ansprechpartner zur Verfügung, die bereits signalisiert haben, eine aktive Rolle im Prozess zu spielen.

3. In lokalen Einzelhandelsgeschäften, Floristen sowie Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Die Mindestanzahl der Einzelhandelsgeschäfte und gastronomischen Einrichtungen variiert entsprechend der Einwohnerzahl. In der Gemeinde Großkrotzenburg müssen dies drei Geschäfte und zwei Gastronomiebetriebe sein

4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade- Produkte verwendet. Bei einer Einwohnerzahl unter 200.000 muss jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche gewonnen werden. Zudem werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.

5. Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema Fairtrade in Großkrotzenburg.

Die lokalen Medien berichten über die Ereignisse vor Ort. Pro Jahr sollen mindestens vier Artikel erscheinen, bei denen die Kampagne thematisiert wird. Hierbei zählen nicht nur Printmedien, sondern auch die Veröffentlichung von Online-Artikeln, Berichterstattungen auf der kommunalen Website und verfasste Pressemitteilungen. Kontinuierliche Presse – und Öffentlichkeitsarbeit trägt maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für „globale Verantwortung“ und „fairen Handel“ in der Bevölkerung zu steigern.

Die Gemeindevertretung sieht in der Teilnahme an der Kampagne einen sinnvollen Beitrag, um das Bewusstsein über faire Handelspraktiken weiter zu steigern und begreift den Prozess als eine Chance, neues Interesse an dem Thema zu wecken. Mittlerweile beteiligen sich bundesweit mehrere hundert Gebietskörperschaften an diesem Prozess. Die Gemeindevertretung ist der Auffassung, dass Großkrotzenburg mit seiner bereits regen Aktivität  
- insbesondere durch die hervorragende Arbeit des Eine-Welt-Laden - ebenfalls Teil dieser weltweiten Kampagne sein sollte.

Fairen Handel sehen wir als einen wesentlichen Baustein zur Vermeidung wirtschaftlich motivierter Fluchtbewegungen an. Auch wir als Konsumenten sind deshalb aufgerufen, unser eigenes Kaufverhalten zu hinterfragen. Dazu soll die Fairtrade- Kampagne beitragen.




19.04.2018 Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 20.04.2018

Angebote der pflegerischen Betreuung in Großkrotzenburg weiterentwickeln

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,

zur Sitzung der Gemeindevertretung am 20.04.2018 stellen wir folgenden 
Antrag:

Zur Weiterentwicklung der wohnortnahen Pflegeversorgung in Großkrotzenburg wird der Gemeindevorstand beauftragt:

  1. Mit den zuständigen Stellen grundsätzlich zu klären, ob eine Genehmigung weiterer Pflegeplätze vor Ort insbesondere im Rahmen der Anforderungen des § 72 SGB XI möglich ist.

  2. Mit dem Main-Kinzig-Kreis Kontakt aufzunehmen, um das grundsätzliche Interesse der Gemeinde zu bekunden, bei der Erstellung des Konzeptes zur Weiterentwicklung des Dependance-Modells Berücksichtigung zu finden. Neben der Anfrage, ob und zu welchen Konditionen die Errichtung einer Pflegedependance möglich ist, soll ebenfalls geprüft werden, ob auch die Einrichtung einer Tagespflege in den Räumlichkei- ten analog der Dependance in Ronneburg möglich und realistisch ist.

  3. Mit weiteren Betreibern von Pflegeeinrichtungen (z.B. dem Martin-Luther-Stift) Kontakt aufzunehmen, um die Schaffung eines Seniorenzentrums mit verschiedenen Wohnmöglichkeiten im vollstationären Bereich sowie im teilstationären Bereich (ggf. mit Kurzzeitpflege und/oder Tagepflege) zu prüfen. Bestandteil der Abfrage soll zudem das Angebot von seniorengerechten, barrierefreien Wohnungen mit zubuchbaren Pflege-und Serviceleistungen je nach individuellem Bedarf sein.

  4. Potentielle Grundstücke zu identifizieren.

  1. Mit dem Betreiber des Seniorenheim Theresa Kontakt aufzunehmen, um Informationen über die ursprünglich einmal beabsichtigte Erweiterung der bestehenden Anlage einzuholen.

  2. Der Gemeindevertretung zeitnah über die Ergebnisse zu berichten.

Begründung:

Im Hinblick auf die demografische Entwicklung ist es sinnvoll, die in Großkrotzenburg in Be- zug auf die Betreuung und Versorgung von Senioren bestehenden Strukturen weiterzuent- wickeln. Es entspricht dem Wunsch vieler Menschen, möglichst ortsnah versorgt zu werden, um soziale Kontakte so gut wie möglich aufrecht zu erhalten und in einem vertrauten Um- feld zu bleiben. Viele Großkrotzenburger Bürgerinnen und Bürger verbleiben im Pflegefall nicht in der Kommune, sondern entscheiden sich für Einrichtungen in anderen Kommunen unter Aufgabe ihres lokalen Umfelds. Die CDU-Fraktion ist davon überzeugt, dass durch eine Fortentwicklung der Struktur mehr Menschen im Alter in Großkrotzenburg verbleiben könn- ten, was auch für die Angehörige vorteilhaft wäre. Insgesamt könnte dadurch die Qualität des Wohnstandortes Großkrotzenburg erhöht werden.

Auf Initiative der SPD-Kreistagsfraktion wurde vom Kreistag beschlossen, in Zusammenarbeit mit interessierten Kommunen ein Konzept zu entwickeln, um voll- sowie teilstationäre Hilfe- angebote zur pflegerischen Betreuung in Anlehnung an das Dependance-Modell wohnortnah zu realisieren. Zukunftsfähige Konzeptionen und Kooperationen, auch mit am Markt tätigen Dritten sollen dabei entwickelt werden. In dem Konzept sollen zudem Fördermöglichkeiten des Landes und des Kreises unter Rückgriff auf Mittel aus der ÜWAG-Rücklage zur Verfügung gestellt werden. Es gilt zu klären, ob Großkrotzenburg in diesem Programm Berücksichtigung finden könnte und ob dort angebotene Formen auf die Bedürfnisse der Gemeinde passen.

Der CDU-Fraktion ist es ein Anliegen, möglichst moderne Konzepte für Großkrotzenburg zu entwickeln, bei denen auch das Angebot einer Tagespflege geprüft wird. Als ein gelungenes Modell betrachtet die CDU-Fraktion z.B. das Diakonische Seniorenzentrum Colemanpark Gelnhausen, in dem barrierefreie Wohnungen angeboten werden und die Möglichkeit be- steht, einzelne Dienste hinzu zu buchen, bei Veränderung des Gesundheitszustandes zudem die Option besteht, in betreuungsintensivere Formen zu wechseln. Durch diese Form wird den Senioren ein höchstmögliches Maß an Selbstständigkeit in ihrer jeweils individuellen Lebenslage eingeräumt. Es erscheint der CDU-Fraktion daher sinnvoll, mit Trägern dieser Angebote ebenfalls das Gespräch zu suchen.

Vorab gilt es jedoch zu klären, welcher Spielraum in Großkrotzenburg bei der Zulassung zur Pflege durch Versorgungsvertrag grundsätzlich besteht und ob hinreichende Flächen zur Realisierung der Konzepte verfügbar sind.

Mit freundlichen Grüßen

Max Schad
Fraktionsvorsitzender

19.04.2018 Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 20.04.2018

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,

zur Sitzung der Gemeindevertretung am 20.04.2018 stellen wir folgenden 
Antrag:

  1. Der Gemeindevorstand klärt den genauen, bereits für das kommende Kindergartenjahr bestehenden und über die bereitstehende Kapazität hinausgehenden Bedarf an U3-Plätzen in Großkrotzenburg.

  2. Der Gemeindevorstand nimmt umgehend Kontakt zur Geschwister-Scholl-Schule auf, um dort eine belastbare und verbindliche Aussage über die Haltung der Schulkonferenz bezüglich der Bereitschaft zur Beteiligung am Pakt für den Nachmittag zu erhalten bzw. ggf. herbei zu führen.

  3. Der Gemeindevorstand nimmt schnellstmöglich Kontakt zu den zuständigen Stellen im Main-Kinzig-Kreis auf, um die Genehmigungsfähigkeit eines Anbaus an das Kinderhaus zur Schaffung weiterer U3-Plätze verbindlich zu klären. Sollte eine Genehmigung nicht möglich sein, wird der Gemeindevorstand beauftragt, ein alternatives Konzept zur Schaffung von Betreuungsplätzen zu entwickeln.

  4. Sollten investive Maßnahmen erforderlich werden, so wird der Gemeindevorstand beauftragt, die notwendigen Vorarbeiten zu leisten, um ggf. über einen Nachtrags- haushalt entsprechende Investitionen zu ermöglichen, die den Anforderungen des § 12 GemHVO gerecht werden. Zur Finanzierung der Maßnahmen könnte ein Teil der Mittel aus den beschlossenen, aber nicht benötigten Investitionen in die Löschwasserversorgung verwendet werden. 

    5. Der Gemeindevorstand berichtet im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Ausschusses für Jugend, Soziales, Sport, Kultur und Vereine über vorliegende Ergebnisse bis Ende des Monats Mai und macht dort einen belastbaren Vorschlag über das weitere Verfahren.

        

Begründung:

Es ist offenkundig, dass es Großkrotzenburg im kommenden Kindergartenjahr nicht gelingen wird, den in der Gemeinde bestehenden Bedarf an U3-Plätzen zu decken und damit den Rechtsanspruch zu erfüllen. Insbesondere im Hinblick auf den zu erwartenden weiteren Anstieg des Bedarfs an U3-Plätzen ist dieser Zustand nicht haltbar und bedarf einer konsequenten Lösung. Die CDU-Fraktion möchte ein nachvollziehbares und systematisches Verfahren, um einerseits schnell Verbindlichkeit herzustellen und den betroffenen Personen Planungssicherheit zu geben und andererseits eine möglichst wirtschaftliche Lösung zu erreichen, die den Anforderungen an eine qualifizierte U3-Betreuung Rechnung trägt.

Die CDU-Fraktion erwartet, dass notwendige Entscheidungsprozesse nicht verzögert und alle notwendigen Arbeiten schnellstmöglich angegangen werden. Nach wie vor hält die CDU- Fraktion den Anbau einer weiteren Gruppe an das Kinderhaus für einen Weg, der zeitlich in relativ kurzer Zeit realisierbar erscheint, sperrt sich aber keinesfalls anderen Lösungen, die belastbar sind und eine baldige Linderung der Betreuungsengpasses in entsprechender Qua- lität ermöglichen. Ein bloßes Abwarten ist aus Sicht der CDU nicht verantwortbar.


Mit freundlichen Grüßen

Max Schad 
Fraktionsvorsitzender




16.02.2018 Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 16.2.2018

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,

zur Sitzung der Gemeindevertretung am 16.2.2018 stellen wir folgenden Antrag:

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, mit der Deutschen Bahn AG Kontakt aufzunehmen zum Zwecke der Erhöhung der Bahnsteige am Bahnhof Großkrotzenburg, sodass ältere oder gehbehinderte Menschen, Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwägen und Radfahrer leichter ein- und aussteigen können.

Begründung:

Die Bahnsteighöhen passen nicht zu den Eingängen der Züge. Die Gemeinde Karlstein hat von der Bahn die Zusage erhalten, dass in Dettingen bis 2022 die Bahnsteige erhöht werden. Dies sollte für Großkrotzenburg auch möglich gemacht werden.

Mit freundlichen Grüssen
Max Schad
Fraktionsvorsitzender

16.02.2018 Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 16.2.2018

Sehr geehrter Herr Kurzschenkel,


zur Sitzung der Gemeindevertretung am 16.2.2018 wir folgenden Antrag:
 

Dem Bürgermeister wird aufgegeben, alle sechs Monate den Mitgliedern der Gemeindevertretung über die Tätigkeiten des Gemeindevorstands und der Verwaltung zur Förderung der Kindertagespflege in Großkrotzenburg zu berichten.


Begründung:

Die mehrfach aus den Reihen der Gemeindevertretung geforderte Intensivierung der Bemühungen zur Schaffung weiterer Plätze in der Kindertagespflege wurde zum Nachteil der Gemeinde bislang nicht mit der gewünschten Ernsthaftigkeit betrieben.


Mit freundlichen Grüssen

Max Schad

Fraktionsvorsitzender

2017
01.12.2017 Änderungsantrag zum TOP „Gestaltung des Mainufers“

Der Antrag von Krotzebojer Grüne/FDP wird um folgenden Absatz ergänzt:

Der Gemeindevorstand nimmt zudem zum Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf mit dem Ziel, ein vom Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ gefördertes Projekt zur Aufwertung des im Antrag bezeichneten Mainuferabschnitts und des Promenadenwegs zu entwickeln. Über die Erkenntnisse ist in einer der kommenden Sitzungen des Umwelt und Bauausschusses zu berichten.

Begründung:

Das Programm „Zukunft Stadtgrün“ ist ein ideales Instrument, um die finanziellen Herausforderungen rund um eine für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde wahrnehmbare Aufwertung des Mainuferbereichs zu stemmen. Je nach Finanzkraft der Kommune sind Förderquoten von bis zu 90% möglich. Der Gemeindevorstand sollte Erkundigungen einholen, wann eine Möglichkeit besteht, sich für das Nachfolgeprogramm zu bewerben sowie eine erste Projektskizze entwerfen, wie eine Aufwertung des Bereichs konkret gestaltet sein könnte. Zudem sollte bei den Grundstücksinhabern am entsprechenden Abschnitt des Mainufers angefragt werden, ob eine Berücksichtigung der Grünstücke im Projekt vorstellbar wäre. 

 Weitere Info unter:

programminfo_Bund-Länder 2017.pdf 

 
 
 

 

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