Ortsbegehung: CDU befasst sich mit der sicheren Anbindung des Wohngebiets „Am Waldsee“

Vergangenen Freitag trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der CDU Großkrotzenburg am Wohngebiet „Am Waldsee“ zu einer Ortsbegehung, um sich die Situation der Anbindung des Wohngebietes genauer anzusehen. Mit dabei waren neben weiteren politischen Vertretern auch eine betroffene Bürgerin, welche die Problematik der Anbindung des Wohngebietes in der letzten Umwelt- und Bauausschuss-Sitzung schilderte.

„In der vergangenen Zeit hat der PKW- und Zulieferverkehr im Bereich der Oberwald- und der Ostendstraße zugenommen. Zudem sind der Bereich der Einmündung der Marie-Curie-Straße in die Ostendstraße sowie die dortigen Ausfahrten von den Parkplätzen der Märkte unübersichtlich. Dadurch ist es besonders für die fahrradfahrenden Kinder gefährlich geworden, in den innerörtlichen Bereich und insbesondere zur Grundschule zu gelangen bzw. das Wohngebiet Am Waldsee“ zu erreichen“, beschreibt die CDU-Bürgermeisterkandidatin Theresa Neumann die Problematik.

Um eine sicherere Anbindung zu gewährleisten, hatte die CDU-Fraktion bereits im Mai beantragt, die Möglichkeit eines Radweges zu prüfen. Konkret ging es darum, welche Möglichkeiten es gibt, damit Radfahrer, ohne die durch PKW und LKW sehr stark frequentierte Oberwald- und Ostendstraße zu nutzen, das Wohngebiet „Am Waldsee“ erreichen können.Teil des Antrags war ebenfalls einen Bericht an den Umwelt- und Bauausschuss noch vor Beginn der Beratungen für den Haushalt 2022 – also jetzt – zu erhalten. Da dies noch nicht stattfand, erhoffte sich die Fraktion durch die Ortsbegehung einen neuen Impuls für das Thema.

Zunächst schaute sich die Gruppe die Situation am Spielplatz in der Joseph-Berberich-Straße an, bei welchem ein möglicher Rad- und Fußweg enden könnte. Im Anschluss ging es zu Fuß den Weg entlang, den viele Schulkinder täglich nehmen in Richtung Wohngebiet „Am Waldsee“. Gerade die Situation im Bereich der Einmündung der Marie-Curie-Straße in die Ostendstraße sowie die dortigen Ausfahrten von den Parkplätzen der Märkte bieten Gefahrenpotential. Um einen sichereren Schulweg zu ermöglichen, wäre ein Fuß- und Radweg vom Wohngebiet „Am Waldsee“ zum Spielplatz Joseph-Berberich-Straße eine gute Alternative, so Neumann.

Dieser Fuß- und Radweg würde ebenfalls für eine bessere Anbindung an das neu entstehende Ärztehaus sorgen. Viele Schulkinder aus dem Wohngebiet „Am Waldsee“ haben keine nah gelegene Bushaltestelle, um zum Schulbus zu gelangen. Durch eine weitere Bushaltestelle am Ärztehaus, welche die CDU-Fraktion fordert, könnte auch hier ein besserer Zugang zum
(Schul- )Bus geschaffen werden.

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